Girdle Ness Leuchtturm
Turm: Höhe: 37 Meter, weißer kegelförmiger
Turm. 182 Stufen führen zur Spitze des Leuchtturms.
Erhebung: 56 m
Sichtweite: 2 weiße Lichtblitze alle 20 Sekunden,
sichtbar bis 22 Meilen
gebaut 1833 von Robert Stevenson
Automatisiert: 1991
Das Nebelhorn, bekannt als "The Torry Coo", wurde
bei einer Sichtweite unter 5 Meilen ausgelöst; 1987
wurde das Nebelhorn abgeschaltet.
Der Leuchtturm ist in Betrieb.
Girdle Ness wurde als Gebäude von architektonischem
und historischem Wert eingestuft.
Wissenswertes:
Der Leuchtturm
hatte ursprünglich 2 Leuchtsignale in einem Turm vereint.
Eines davon ist, wie üblich, an der Turmspitze angebracht,
das andere befand sich etwa auf 1/3 der Höhe des Turmes.
Das niedrigere Licht bestand aus 13 Lampen und Reflektoren,
rund um den äußeren Ring des Leuchtturms angebracht
und wurde im Jahr 1890 außer Betrieb genommen.
Für
den Fall eines Ausfalls der Hauptlampen wird eine einzelne
Notfalllaterne mit einer Sichtweite von 10 Meilen automatisch
eingeschaltet.
An diesem
Standort ist auch ein Racon (engl. für RAdar
beaCON = eine Radarantwortbarke) installiert.
Racons antworten auf das Signal
eines Radars mit einem eigenen Signal auf der selben Frequenz.
Dadurch können auch Seezeichen, die nicht groß
genug sind, um das Radarsignal ausreichend zu reflektieren,
mit dem Radar wahrgenommen werden. Das Antwortsignal hat
die Form eines Morsecodes einer spezifischen Kennung, meist
eines einzelnen Buchstabens, der das Seezeichen eindeutig
identifiziert.
Differential
Global Positioning System (DGPS)
Bei Girdle Ness ist eine von 3 festen schottischen DGPS
Referenzstationen installiert. DGPS ist die Bezeichnung
für Verfahren, die durch das Ausstrahlen von Korrekturdaten
(Bahn- und Zeitsystem) die Genauigkeit der GPS-Navigation
steigern können.
Die anderen 2 Stationen befinden sich bei den Leuchttürmen
Butt
of Lewis und Sumburgh
Head.